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Voll das Leben Beiträge

Kleine Fluchten

Manchmal muss man einfach abhauen. Den Alltag hinter sich lassen und sich an einen Ort begeben, an dem die Akkus wieder aufladen können. Dieser Ort…

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Der Weg ist das Ziel?

Sie haben bis jetzt vielleicht schon einiges an Veränderungen hinter sich. Manches hat sich vielleicht zum Guten verändert, anderes muss noch nachjustiert werden. So oder so – Sie sind auf dem Weg. Die Frage ist nur: Wohin?

Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich mit einem Schiff auf dem Meer. Das Ufer ist außer Sichtweite. Kompass und Sextant sind über Bord gegangen und Sterne sind auch keine zu sehen. Was passiert? Gesetzt dem Fall, Sie bekommen das Schiff überhaupt dazu sich vorwärts zu bewegen, stellt sich schon die nächste Frage: wo ist vorwärts überhaupt? Ohne Fixpunkte und ohne Möglichkeit, eine Richtung anzusteuern und diese gegebenenfalls zu korrigieren, werden Sie sich immer nur im Kreis bewegen. Dabei könnte das rettende Ufer ganz nahe sein. Sie finden es nur nicht. Was also brauchen Sie, um vorwärts zu kommen? Richtig. Einen Fixpunkt, den Sie ansteuern können. Ein Ziel.

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Selbstbestimmt vs Fremdbestimmt

Suchen Sie sich einen ruhigen Ort und stellen Sie sicher, dass Sie die nächsten Minuten völlig ungestört sind. Nehmen Sie einen Stift und ein Stück Papier zur Hand und schreiben Sie auf das Papier die Überschrift: „Dinge, die ich in meinem Leben NICHT mag“

Danach stellen Sie einen Küchenwecker oder Ihr Handy auf 5 Minuten ein. Sobald die Zeit läuft, schreiben Sie alles auf, was Ihnen in den Sinn kommt. Nicht nachdenken, einfach aufschreiben.

Ungefähr so:

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Auf zu neuen Ufern

12:45 Uhr: Christian versucht sich zu konzentrieren. Die monatlichen Kennzahlen und ihre Entwicklung. Nicht gerade ein spannendes Thema. Aber für einige seiner Kolleginnen und Kollegen sind diese Zahlen fast so wichtig, wie die Bibel. Oder eher noch wichtiger. Christian bezweifelt, dass irgendeiner der Anwesenden die Zehn Gebote auswendig aufsagen kann. Aber die Kennzahlen der letzten sechs Monate können sie wahrscheinlich im Schlaf. Und bitte. Da wirft sich auch schon der Schuster in Positur und verkündet, dass man den Rückgang der Vermittlungsquote um 0,8% im Vergleich zum Vormonat genau im Auge behalten sollte. Schließlich sei da ein Trend zu erkennen. Christian wirft ein, dass sie Anfang November hätten und es um diese Jahreszeit immer einen Rückgang gäbe. Schuster starrt ihn aus zusammengekniffenen Augen an. Nur weil etwas schon immer so gewesen sei, müsse man das ja nicht unbedingt einfach so hinnehmen. Oder ob er das anders sehe? Nein, natürlich nicht. Christian murmelt noch ein paar zustimmende Worte und beugt sich über seine Unterlagen.

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